Der Kriegerkönig

Friedrich Barbarossa war als Kaiser und König auch immer gleichzeitig Ritter und Krieger – mehrmals führte er nicht nur Kriege (insbesondere in Italien), sondern war auch als Kombattant in diesen involviert. 🛡️
🔸Seine ritterliche Ausbildung befähigte ihn dazu. Gleichzeitig war die mittelalterliche Erwartungshaltung an Herrscher auch, sich an kriegerischen Auseinandersetzungen aktiv zu beteiligen und das eigene Heer zu führen – was u. a. dazu führte, dass Könige wie etwa Richard Löwenherz oder Johann der Blinde von Böhmen im Kampf ums Leben kamen.
🔸Barbarossas persönlicher Einsatz im Kampf ist mehrfach in Quellen belegt; er soll mit seinem Bogen Verteidiger italienischer Städte von den Zinnen geschossen haben, nach der verlorenen Schlacht bei Legnano 1176 soll er mehrere Tage verschollen gewesen sein, im rüstigen Alter von etwa 68 Jahren führte er auf dem Dritten Kreuzzug das Kreuzfahrerheer ins Heilige Land.
🔸Zur Ausrüstung eines hochmittelalterlichen Ritters gehörten, wie uns eine um 1180 entstandene Darstellung aus dem Psalmenkommentars des Petrus Lombardus zeigt, die typischen Nasalhelme, Körper und Gliedmaßen bedeckende Kettenpanzer, Lanzen und Schwerter sowie mandelförmige Schilde, die mit Riemen um den Hals getragen werden konnten.
🔸Die wertvollste „Ausrüstung“ stellte jedoch das Schlachtross dar, das die Panzerreiter im offenen Gelände anderen Waffengattungen gegenüber überlegen machte.
Bildnachweis: Psalmenkommentar mit Bilderzyklus zum Leben Davids, Bamberg, 1180, Staatsbibliothek Bamberg Msc.Bibl.59.
Quelle: https://www.facebook.com/groups/54326480421/?hoisted_section_header_type=recently_seen&multi_permalinks=10167263673810422
Falls Euch der Beitrag gefällt, bitte teilen....Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Share on LinkedIn
Linkedin